Psychotherapie

Als wissenschaftlich und von den Krankenkassen anerkannt gelten derzeit drei psychotherapeutische Verfahren: Analytische Psychotherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Kognitive Verhaltenstherapie. Die analytische wie auch die tiefenpsychologisch fundierte Therapie gehen im Prinzip davon aus, dass aktuelle psychische Probleme durch unbewusste Prozesse entstehen, die ihren Ursprung in der Kindheit und Jugend haben. Indem in der Therapie diese Prozesse dem Patienten bewußt werden, regulieren sich möglicherweise seine psychischen Symptome und Probleme.

Das von mir verwendete Verfahren ist die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT). Sie geht davon aus, dass psychische Symptome und Belastungen durch auslösende und aufrechterhaltende Faktoren im aktuellen Leben der Patienten entstehen. Biografische Erfahrungen als hinderliche Lebensmuster spielen bei der Entstehung der Symptome auch eine große Rolle. Vor diesem Hintergrund wird meine Arbeitsweise ergänzt durch die Schematherapie, die tiefenpsychogische Elemente in die KVT integriert hat.

Die Verhaltenstherapie ist dabei die wissenschaftlich am besten abgesicherte Form von Psychotherapie. Für nahezu alle psychischen Störungen zeigen sich in zahlreichen Studien sehr positive Therapieeffekte über lange Jahre. Auch bei Vergleichsstudien mit anderen Therapieformen schneidet die KVT oft am besten ab. Grund dafür ist, dass die Basis der KVT und der Schematherapie die wissenschaftliche Psychologie und neurowissenschaftliche Forschung ist.

Ich persönlich empfinde die Verhaltenstherapie als reizvoll, da sie sehr patientenorientiert-gleichberechtigt, transparent und lösungsorientiert vorgeht. Sie bemüht sich um ständige Weiterentwicklung und ist integrativ orientiert.